Hemden richtig waschen und trocknen

Hemden richtig waschen und trocknen

Hemden sind ein Gebrauchsgegenstand und nutzen sich ab. Hierfür gibt es viele Uhrsachen – der Stoff des Hemdes reibt sich beim Tragen, zum Beispiel an der Haut am Kragen, am Bart, oder aber am Arm an einer Uhr. Besonderen „Stress“ ist der Stoff aber durch das Waschen der Hemden ausgesetzt. Erste Scheuerstellen zeigen sich ungefähr ab der 15. Wäsche. Stiftung Warentest hat in einem Test im Jahr 2016 gezeigt, dass nach dem 30. Waschgang im Grunde jedes Hemd mehr oder weniger abgewetzte Kragenspitzen aufweist. 

Trotzdem kann man durch ein achtsames Waschen und Trocknen dazu beitragen, dass Hemden möglichst lange gut aussehen und getragen werden können. Hierzu möchten wir von RIESENHEMD Ihnen ein paar Tipps geben: 

Beim Waschen:

Beim Waschen achten Sie auf die Waschetiketten. Die Waschmaschine sollte nicht zu voll sein. Benutzen Sie ein geeignetes Waschmittel, es gibt besondere Waschmittel für empfindliche Gewebe wie Seide und Wolle, sowie für weiße und Buntwäsche. Bei Baumwollhemden empfehlen wir eine Temperatur zwischen 30°- 60° Celsius.  Höhere Temperaturen greifen den Stoff mehr an, aber sind effektiver gegen Schmutz, Geruch und Bakterien. Übrigens: Die Stoffe unserer Hemden sind sanforisiert – dies ist ein natürliches Veredlungsverfahren, der das Einlaufen des Stoffes beim Waschen verhindert. 

Achten Sie beim Waschen auch darauf, dass beim Schleudern ein schonender Gang genutzt wird (ideal sind 600 – 800 Schleuderumdrehungen). Lassen Sie die Hemden anschließend nicht zu lange in der Trommel liegen.

Wenn man das Hemd nach innen schlägt, lässt sich der Kragen und die Manschetten besser waschen. Falls der Kragen und die Manschetten sehr schmutzig sind, kann man ein Fleckenspray benutzen oder diese Teile mit der Hand vorwaschen. Wenn möglich, sollte man die Kragenstäbchen vor der Wäsche herausnehmen und nach dem Bügeln wieder einfügen.  Man kann das Hemd mit geschlossenen oder offenen Knöpfen waschen, hier gibt es unterschiedliche Meinungen, wir selber haben keine besondere Vorliebe für die eine oder andere Variante.

Die Nutzung von Weichspülern würden wir eher nicht empfehlen. Siehe auch den Artikel „Darum ist ein Weichspüler oft völlig unnötig“ (https://www.merkur.de/leben/wohnen/darum-weichspueler-voellig-unnoetig-zr-9982902.html)

Beim Trocknen:

Hemden gehören nicht in den Trockner!!! Sie lassen sich am besten aufgehängt trocknen. Holen Sie dabei die Hemden so bald wie möglich aus der Waschmaschine und schütteln Sie sie kräftig, um unnötiges Verknittern zu vermeiden. Sonnenlicht ist ein natürliches Bleichmittel für Weißwäsche und für weiße Hemden besonders zu empfehlen. Buntwäsche sollte dagegen am besten innen aufgehängt werden – wer sein Hemd aber trotzdem an der Leine draußen trocknen möchte, sollte es zumindest umgedreht aufhängen. Beim Trocknen im Innenraum darauf achten, dass genug Belüftung vorhanden ist. 

Bei Beachtung dieser Regeln werden Sie lange Freude an den Hemden haben.